Aufstiegs-BAföG

Aufstiegs-BAföG

Ab August 2016 profitieren Sie von zahlreichen Verbesserungen in der AFBG-Förderung. So steigt zum Beispiel der maximale förderfähige Maßnahmebeitrag von bislang 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Besonders attraktiv ist, dass der sogenannte Zuschussanteil – also jener Anteil der Fortbildungskosten, der Ihnen quasi "geschenkt" wird – künftig 40% der Lehrgangskosten beträgt.

Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung – etwa zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Erzieher – unabhängig von ihrem Alter finanziell unterstützt. Der neue Name „Aufstiegs-BAföG“ macht also deutlich, dass nicht nur werdende Meister in ihrer Fortbildung unterstützt werden. Neu ist zudem, dass künftig auch Bachelorabsolventen in den Genuss der Förderung kommen können.

Die Liste der Verbesserungen beim AFBG ist lang. Besonders interessant sind die folgenden Punkte:

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
Unabhängig vom eigenen Einkommen steigt der maximale geförderte Maßnahmebetrag (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) von bisher 10.226 € auf 15.000 €.

Zuschuss Lehrgangskosten
40% des Maßnahmebetrages (bisher 30,5%) werden als Zuschuss gewährt, dieses Geld muss also nicht zurückgezahlt werden.

„Attraktivitätspaket Meisterstück“
Mit dem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ werden die Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt bis zu 2.000 € gefördert (bisher 1.534 €) und ein Zuschussanteil von 40% erstmals eingeführt.

Unterhalt
Die Unterhaltsbeiträge für Teilnehmer an Vollzeitmaßnahmen erhöhen sich, ebenso die zugrunde liegenden Vermögensfreibeträge.

Darlehen
Für Voll- und Teilzeitmaßnahmen gibt es die Möglichkeit, ein Darlehen der KfW-Bank in Anspruch zu nehmen. Bei erfolgreicher Prüfung werden davon 40% erlassen (bisher 25%) und müssen nicht zurückgezahlt werden.

(alle Angaben ohne Gewähr)

Weitere Infos und Berechnungsbeispiele zum neuen Aufstiegs-BAföG finden Sie auf der offiziellen Internetseite des Ministeriums.