Bildungsprämie

Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie

Die Bildungsprämie besteht aus zwei Komponenten:
Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen)
 

Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 500 Euro können alle Erwerbstätigen erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen laut Einkommensteuerbescheid und vermindert um etwaige Kinderfreibeträge 20.000 Euro bei Alleinstehenden (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt.

Den Prämiengutschein können Weiterbildungsinteressierte für Maßnahmen wie Lehrgänge, Prüfungen oder Zertifikate benutzen, die der individuellen beruflichen Weiterbildung dienen. Für nahezu jeden beruflichen Bedarf gibt es passende Kurse oder Seminare. Mit dem Prämiengutschein werden 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren von Maßnahmen übernommen, maximal 500 Euro.

Mit dem Weiterbildungssparen (Spargutschein) wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den angesparten Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Vorteile des Weiterbildungssparens können all diejenigen in Anspruch nehmen, die über ein mit Arbeitnehmer-Sparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies gilt unabhängig vom derzeitigen Einkommen.

Der Spargutschein kann ebenfalls nach einem Beratungsgespräch ausgegeben werden. Mit ihm ist eine vorzeitige Entnahme von nach dem Vermögensbildungsgesetz angespartem Guthaben für berufsbezogene Weiterbildungszwecke möglich, ohne dass damit die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Voraussetzung für den Einsatz eines Spargutscheins ist ausschließlich das Vorhandensein eines entsprechenden Ansparguthabens. In diesem Fall klären Sie bitte das weitere Vorgehen mit Ihrem Finanzinstitut.

Genaueres hierzu erfahren Sie in der persönlichen Prämienberatung in einer der bundesweit vorhandenen Beratungsstellen im Netzwerk der Bildungsprämie.